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Die Kunststadt >> AREZZO
 
Arezzo liegt am Rande eines Tales, wo die drei Provinzen Valdarno Superiore, Vadichiana und Casentino aneinander stossen. Arezzo ist eine harmonische Stadt inmitten einer huegeligen Landschaft, die den größten Teil ihres mittelalterlichen Charmes bis heute beibehalten hat.
Ein wenig Geschichte...

Arezzo ist etruskischen Ursprungs. Im 4. Jahrhundert v.Chr., zur Zeit der Römer, wurde sie wegen ihrer militärisch strategischen Rolle von einer maechtigen Stadtmauer umgeben. Arezzo belieferte zu jenen Zeiten die Villen der Patrizier mit eindrucksvollen korallenfarbigen Vasen. Im Mittelalter wurde Arezzo hoffnungslos in die Kriege einbezogen, die unter den verschiedenen toskanischen Städten ausbrachen. Es gelang ihr, sich gegen Siena durchzusetzen, aber in der Schlacht von Campaldino (1289) kapitulierte sie vor Florenz. So wie die uebrige Toskana wurde auch Arezzo dem Großherzogtum der Medici Familie angeschlossen: das war der Anfang ihres
unaufhaltbaren Untergangs, der seinen Höhepunkt erreichte, als die Stadt an die Florentiner verkauft wurde.
Entdeckungsreise durch die Stadt
CORTONA
Örtliche Traditionen
Die bekannteste Tradition Arezzos ist die sogenannte "Giostra del Saracino", ein Fest, das jedes Jahr am ersten Sonntag im September gefeiert wird. Die wunderschöne Kulisse bildet die Piazza Grande. Mit dem Umzug und der Tjost werden die Zeiten der Kreuzzüge ins Gedächtnis gerufen. Die Teilnehmer der Veranstaltung sind in vier Stadtviertel geteilt: Porta Crocifera, Porta Sant'Andrea, Porta San Lorenzo und Porta Santo Spirito. Mit historischen Kostümen bekleidete Teilnehmer dieser Stadtviertel kommen auf dem Domplatz zusammen und erreichen dann die Piazza Grande, wo das Szenarium der Tjost vorbereitet wurde. Der "Saracino" wird durch eine Holzfigur dargestellt, die den harten Angriffen der Ritter der vier Stadtviertel standhalten muss. Er ist mit einem Knueppel bewaffnet und traegt ein Schild, das in verschiedene Abschnitte unterteilt ist. Je nachdem in welchem Bereich das Schild von den Rittern getroffen wird, werden unterschiedliche Punkte erteilt. Der Reiter soll das Schild des Saracinos dort treffen, wo er die höchstmögliche Punktzahl angerechnet bekommt. Gleichzeitig muss er aber auch dem schweren Schlag des Knueppels ausweichen, der ihm vom Saracino versetzt wird.
 

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