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Entdeckungsreise
durch die Stadt
Der
Stadtbesuch beginnt an der Piazza San Francesco im eigentlichen
Stadtkern, wo auch die gleichnamige Kirche steht. Sie stammt
aus dem 13. Jahrhundert, aber im 14. Jh. wurden an ihr große
Veränderungen vorgenommen, um sie dem schlichten gotischen
Stil der Franziskaner anzupassen. Im Inneren sind außerordentlich
wertvolle Malereien erhalten: der Chorstuhl ist mit der"
Legende des Kreuzes" von Piero della Francesca, Meister
der florentinischen Renaissance, verziert worden. Auf der rechten
Seite des Chorstuhls befindet sich die vollkommen mit Fresken
von Spinello Aretino ausgemalte Kapelle Guasconi. In der Tarlatikapelle
ist die "Verkündigung mit Propheten und Heiligen"
von Neri di Bicci erhalten geblieben. |
CORTONA |
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Geht man weiter in Richtung Dom, stößt
man auf die aus dem 12.Jahrhundert stammende Pieve Santa Maria,
ein hervorragendes Beispiel der romanischen Architektur. Hinter
der Pieve befindet sich einer der eindrucksvollsten und bezauberndsten
Plätze Italiens, die Piazza Grande. Sie stellt die unersetzbare
Bühne fuer die "Giostra del Saracino" dar, die
berühmteste Veranstaltung der Tradition Arezzos, bei der
jedes Jahr am ersten Sonntag im September das mittelalterliche
Ritterturnier wieder in Erinnerung gerufen wird. Der Dom von
Arezzo erhebt sich an einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden
erhabenen Treppe: ein gewaltiger gotischer Bau (13. Jahrhundert)
mit einer modernen Fassade, die erst 1914 realisiert wurde.
Die prachtvollen Kirchenfenster
aus dem 16. Jahrhundert, die das Tageslicht in die Kathedrale
fallen lassen, sind das Werk des Malers Guillaume de Marcillat,
dem auch zahlreiche Fresken zugeschrieben werden. Der Dom von
Arezzo ist eine wahre Schatzkammer: er beherbergt die "Magdalena"
von Piero della Francesca, Gemälde von Vasari und die kostbaren
Majoliken von Andrea Della Robbia, welche die Cappella del Soccorso
schmücken. Auf der Via Madonna Laura erreicht man die Chiesa
San Domenico, auf deren Hauptaltar ein Kruzifix von unschätzbaren
Wert von Cimabue (13. Jahrhundert) steht, das auf einer Holztafel
gemalt wurde. Nicht weit vom Dom entfernt kann man das Wohnhaus
Vasaris besuchen, das im 16. Jahrhundert für den Künstler
aus Arezzo errichtet wurde, und das heute noch die typische
Werkstatt des Renaissancekünstlers zeigt. Nebenan steht
das Museum mit Vasaris Werken, das" Museo Vasariano".
Geht man zurück zur Piazza San Francesco, lohnt sich ein
besuch der Abtei. Die Kirche der Benediktiner wurde im 13. Jh.
errichtet und im 16. von Vasari vergrößert. In der
Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich im römisches
Amphitheater aus dem 2.Jh., in dem das archäologische Nationalmuseum
Mecenate untergebracht ist. Es beherbergt Sammlungen, die Zeugnisse
von der Altsteinzeit bis hin zur Bronzezeit, von den Etruskern
bis hin zu den Römern biten. |
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