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CORTONA
Cortona
ist ein entzückendes Städtchen. Von hieraus kann
man die Valdichiana
und den Trasimenischen See überblicken. Einst war es
eine wichtige
Niederlassung der Etrusker, später wurde Cortona während
des Sozialkrieges
von den Römern übernommen und genoss somit im Mitttelalter
einen
beträchtlichen Aufschwung. Im Jahre 1411 wurde auch
Cortona an die
Florentiner verkauft, und seitdem folgte es dem Schicksal
des toskanischen
Großherzogtums. Das schönste Erlebnis in Cortona
ist der Ausblick: ein
harmonisches Landschaftsbild, auf dem das grüne Tal
der Valdichiana von den
Sienesischen Bergen umrahmt wird. Der Rundgang durch das
Städtchen
beginnt
an den gewaltigen Resten der Stadtmauer, die aus der Zeit
der Etrusker
stammt. |
Entdeckungsreise durch die Stadt |
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Die
zahlreichen Gräber, die man in der Umgebung entdeckt
hat, und die
Fundstücke, die im Museum der Akademie der Etrusker
im Palazzo Casali
aufbewahrt werden, beweisen den Ursprung Cortonas.
Wunderschön ist auch die Kirche Madonna del Calcinaio,
die zwischen dem 14.
und 15. Jahrhundert realisiert wurde. Einen Besuch wert sind
auch der aus
dem 16. Jh. stammende Dom und die Kirche Santa Maria Nuova,
die auf
etruskischen Resten errichtet wurde und von einer Kuppel
aus dem 17.
Jahrhundert gekrönt ist. Auf der Anhöhe von Cortona,
in einer überragenden
Position, erhebt sich die Festung der Medici Familie, die
von den Italienern
auch unter den Namen Fortezza del Grifalco bekannt ist: von
hier aus hat man
einen herrlichen Blick, der von Monte Amiata bis zum Trasimenisc hen
See
reicht. Unter der Festung erhebt sich die Wallfahrtskirche
Santa Margherita,
von der die gepflasterten Strassen steil hinabführen.
Im Herzen von Cortona
befinden sich die Pieven San Francesco und Sant'Agostino,
die romanischen
Ursprungs sind, und das Museum Diocesano, das prachtvolle
Schätze
der
Malerei beherbergt: hier kann man Werke von Beato Angelico,
Luca Signorelli,
Duccio di Buoninsegna und Pietro Lorenzetti bewundern. Die
Bibliothek der
Akademie der Etrusker
wird von Historikern aus aller Welt geschätzt
und
besucht. Sie enthaelt Pergamente, Manuskripte und Drucke.
Etwas außerhalb
von Cortona befindet sich die "Tonella di Pitagora",
ein etruskischer
Grabbau, der auf die Zeit zwischen dem 4. und 1. Jahrhundert
v. Chr.
zurueckgeht.
Zwei etruskische Gräber in Form einer Halbkugel wurden
im archäologischen
Gebiet nahe Sado freigelegt. Das Gebäude "Melone
II" ist wahrscheinlich der
größte Tempel, der in Etrurien entdeckt wurde,
und von dem Wissenschaftler
annehmen, er stamme aus dem 7. Jh. vor Christus. |
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