Die
florentinischen Paläste
Palazzo Strozzi, Palazzo Ruccellai,
Palazzo Corsini, Palazzo Davanzati, Palazzo Pitti, Giardino
di Boboli, Piazzale Michelangelo und die Basilika San Miniato
al Monte
Die Architektur der Renaissance hat ihre Spuren nicht
nur in den ö
ffentlichen Gebäuden und Kirchen hinterlassen, sondern
auch an den Fassaden
der Paläste, die sich die reichen Florentiner bauen ließen.
Diese saeumen
noch heute die Strassen des historischen Zentrums. Vom Platz
S.Maria Novella
erreicht man in wenigen Metern die Via Tornabuoni, die eleganteste
Straße
der Stadt. Hier findet man die Schaufenster der Geschäfte
grosser
Modedesigner und Goldschmiede. |
Entdeckungsreise durch die Stadt
Erste Route:
Domplatz, San Lorenzo, und die Medicikapelle
Zweite Route:
Via de' Calzaioli, das Bargellomuseum, die Piazza della Signoria, der Palazzo Vecchio, die Uffizien |
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Ein
Besuch des Palazzo Davanzati könnte eine interessante
Abwechslung zu den bis jetzt beschriebenen Besichtigungen
sein, denn er beherbergt ein sehr originelles Museum, das
der antiken florentinischen Wohnung gewidmet wird. Man erreicht
den Palazzo Davanzati auf der Via Porta Rossa. Das Gebäude
kann man sofort an seiner Loggia aus dem 16. Jahrhundert erkennen,
die es umgibt. Es handelt sich hierbei um ein Beispiel der
vornehmen und schlichten privaten Innenarchitektur des 14.
Jahrhunderts. Dieser Stil war der Vorläufer des weniger
schlichten Prunks, der die Wohnungen des Adels im folgenden
Jahrhundert kennzeichnete. Das Museum gibt uns die Möglichkeit,
ein ziemlich genaues Bild des Alltaglebens der Florentiner
im 14. Jahrhundert zu bekommen, dank verschiedener Sammlungen,
die Möbel, Küchenutensilien, Haushaltsgegenstände,
Keramiken und sogar Aussteuerstuecke zeigen. Der typische
florentinische Palast ist seit jeher der Palazzo Pitti, den
man leicht erreicht, indem man die Bruecke Ponte Vecchio überquert.
Das maechtige Gebäude aus Bossenquadern wurde von Filippo
Brunelleschi für einen reichen Kaufmann entworfen. Ammannati
wurde anschließend beauftragt, den Palast zu vergrößern.
Die Auftraggeberin war Eleonora von Toledo, Ehefrau von Cosimo
I de Medici. Hier lebten die Großherzöge der Toskana,
anschließend die Lothringer und spaeter die Savoy Familie.
Hier fanden einzigartige Theateraufführungen
und mondäne Ereignisse statt - eines Könighofes
würdig. Im Inneren des Palastes befinden sich unter anderem
das Silbermuseum und die Galleria Palatina. Sehenswert sind
auch die Boboligärten, ein typisches Beispiel italienischer
Gaerten. Es ist ein natürliches Bühnenbild im Grünen:
Skulpturen und Grotten, wie zum Beispiel die Grotte von Buontalenti
mit ihren vielen Stalaktiten, sowie verschiedene Aussichtspunkte
auf die Stadt der Lilie bereichern diese Gärten. Ein
Spaziergang laedt ein, sich in dieser kleinen Oase zu erholen.
Schon zur damaligen Zeit war dieser Park zur Erholung fuer
die Einwohner von Florenz gedacht. Aber er sollte seine Besucher
auch erstaunen. Piazzale Michelangelo ist die Aussichtsterrasse
auf die Stadt Florenz, die man am Nachmittag besichtigen sollte,
wenn die Touristenbusse schon wieder weggefahren sind. Von
hier aus hat man einen einzigartigen Blick auf die Altstadt
von Florenz. Mitten auf dem Platz befindet sich ein Monument,
das Michelangelo gewidmet ist. Es handelt sich hier um Kopien
des David und verschiedener Skulpturen, deren Originale sich
in der Medicikapelle befinden. Von Piazzale Michelangelo erreicht
man über eine Treppe die Basilika San Miniato al Monte,
ein Beispiel der florentinischen Romanik, die die geometrischen
Motive des Baptisteriums wiederholt. Die Fassade besteht aus
weißem und grünem Marmor aus Prato. Die Kirche
wurde Ende des 12.- Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut.
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