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Religiöse
rundgänge:
Ökumenischer Rundgang
Marianischer Rundgang
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Entdeckungsreise durch die Stadt |
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livornesische küches |
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Ökumenischer Rundgang
Um
den Rassen- und Glaubensverfolgungen zu entkommen, liessen
sich im späten
16. Jahrhundert Juden, orthodoxe Griechen, Armenier, Engländer
und Franzosen
in Livorno nieder. Sie hinterliessen Zeugnisse ihrer jeweiligen
Glaubensrichtung, die heute
noch existieren. Livorno, eine Stadt ohne
Gettos, ist seit jeher Ausdruck des Aufeinandertreffens verschiedener
Kulturen, die es schafften, im gegenseitigen Respekt und
mit gegenseitiger
Bereicherung zu leben: die Kultstätten, die man in Livorno
besichtigen kann,
sind der eindeutige Beweis dafür. In der Via della Madonna
befinden sich
Gebäude drei verschiedener christlicher Glaubensrichtungen:
der armenischen,
katholischen und griechischen Christen. In der Via Verdi
befindet sich die
anglikanische Kirche und nahe dem englischen Friedhof die
freie evangelische
Kirche.
In der Nähe der Piazza Grande kann man die Kirche
der Holländer
besuchen, hingegen wenige Schritte vom Dom Livornos, an der
Piazza
Benamozegh, befindet sich die jüdische Synagoge. Die
Kultur der katholischen
Christen wird von den Kirchen San Ferdinando und Santa Caterina
bezeugt. Die
erste Kirche barocken Stils wurde in der ersten Hälfte
des 18. Jahrhunderts
errichtet. Die zweite - auch als Dominikanerkirche bekannt
- hat eine
eindrucksvolle achteckige Struktur und wurde mit einer hohen
Kuppel
versehen. Zwischen diesen beiden Kirchen steht der waehrnd
restaurierte Bau
"
Bottini dell'Olio", der zur Zeit der Medici errichtet
wurde, um Öl zu
reinigen und aufzubewahren.
Marianischer Rundgang
Die marianische Tour beginnt in der Via della Madonna.
Dort sind die Kirchen "
Chiesa della Madonna" und "Chiesa di Santa Maria
del Soccorso" einen Besuch
wert. Der Höhepunkt des Rundgangs ist die Wallfahrtskirche "Santuario
di
Montenero", die der Schutzheiligen der Toskana Maria
delle Grazie gewidmet
wurde und sich mitten auf den gruenen Hügeln Livornos
befindet. Die
Wallfahrtskirche der Heiligen Jungfrau von Montenero entstand
als kleiner
Betsaal, der im 14. Jahrhundert gebaut wurde, um eine wundervollbringende
Ikone aufzubewahren. Sie wurde von einem Hirten gefunden.
Durch den letzten
Eingriff im Jahre 1710 hat die Wallfahrtskirche ihr heutiges
Aussehen
erhalten. Die marianische Wallfahrtskirche Montenero war
von jeher ein
Pilgerort, wie die reichhaltige Galerie derjenigen, die einst
ihr Gelübde
ablegten, beweist. Um den Besuch zu vervollständigen,
sollten sie nicht die
Apotheke des Klosters und die unterirdische Höhlenkette
versäumen. |
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