Wählen die Kategorie
LASTMINUTE
ANGEBOTE    
STADT
:. Florenz
:. Siena
:. Pisa
:. Lucca
:. Pistoia
:. Arezzo
:. Livorno
:. Prato
:. Massa und Carrara
:. Grosseto
HUEGEL
BERGE
KUESTEN
ARCHIPEL TOSKANA
TAGESZEITUNGEN
und ZEITSCHRIFTEN
:. National-International
LINKS
:. National-International
NOT
:. Nützliche zahlen
:. Wie erreicht man die stadt
TELEPHONBÜCHER
:. Europaseiten
DIE REDAKTION
:. Wer sind wir
:. Kontakt
:. Bevorzugungsanschließung
 


Die Kunststadt >> PISA
 
Entdeckungsreise durch die Stadt
Der erste Rundgang durch Pisa beginnt im Stadtkern am Domplatz, bei den Italienern besser bekannt als Piazza dei Miracoli, der Platz der Wunder.
Ein alternativer Rundgang
Die Umgebung von Pisa
 
Hier befinden sich die repräsentativsten Monumente: Der Dom, die Taufkapelle, der schiefe Turm von Pisa und der monumentale Friedhof. Zur Verwirklichung dieser Monumente haben ihre genialen Architekten den neuen pisanisch-romanischen Stil entwickelt. Mit ihrer Schaffenskraft und Originalität wollten sie die künstlerische Ausdruckskraft der Tradition erneuern. In der Tat entsteht der pisanisch-romanische Stil aus verschiedenen Stilrichtungen, eine Mischung aus Formen und Ornamenten der roemischen Basiliken, aus architektonischen und ornamentalen Ausgangspunkten der islamischen Tradition, sowie ein Wiederaufkommen der Marmors als bevorzugtes Material. Vom 11. bis zum 13. Jahrhundert war dieser Platz eine der größten Baustellen Europas. Die Kuenstler, die an der Verwirklichung dieses monumentalen Komplexes arbeiteten, hinterließen ihre Spuren auch an vielen anderen Gebäuden der Stadt. Somit sind auch diese Bauten wertvolle Zeugnisse der damaligen Revolution im Bereich der Architektur, Malerei und Bildhauerei.
Piazza dei Miracoli
Der Dom von Pisa wurde Ende des 11. - Anfang des 12. Jh.s erbaut und im 17. Jh. wegen eines schrecklichen Brandes vollkommen restauriert. Die wunderschöne Fassade ist mit vier verschiedenen Arten von Loggien versehen und mit Säulen und Statuen verziert. Herrlich sind auch die von Portigiani erstellten Bronzepforten, die mit Reliefs der Schüler Giambolognas versehen sind. Auch die Seiten des Doms sind von Arkaden gekennzeichnet. Seine Kuppel verrät den islamischen Einfluss. Das Innere ist nach der Form eines lateinischen Kreuzes angelegt und wirkt erhaben und imposant wirkt. Dieser Eindruck wird durch die fünf Kirchenschiffe, die unvergleichbare Kassettendecke, die geometrische Bewegung der Intarsien und der Fußböden verstärkt. Die blinden Bögen charakterisieren das Baptisterium, ein erhabener romanischer Bau mit rundem Grundriss, einer Reihe eleganter Fenster mit Bioforenöffnung, die mit orientalisch erscheinenden Elementen verziert wurden, der Kalotte und der darueber stehenden Bronzestatue von Johannes dem Taeufer. Das Baptisterium wurde von Diotisalvi, dem Entwerfer, und von Andrea Pisano zwischen 1152 und 1260 realisiert. Der schiefe Turm von Pisa ist eines der berühmtesten
Symbole der italienischen Kunst. Beeindruckend ist der Stil, der konsequent eingehalten wurde, sowie die Bauperfektion. Der Turm wurde zwischen dem Jahre 1173 und der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut: als man beim dritten Stockwerk angekommen war, mussten die Bauarbeiten unterbrochen werden, da die Struktur nachgab und der Turm anfing zu kippen. Die Bauarbeiten wurden im Jahre 1275 nach dem ursprünglichen Bauplan wieder aufgenommen. Im Laufe der letzten 800 Jahre kippte der Turm ungefähr 2,5 Meter - Besuchern durften den Turm nur im Abstand von 40 Minuten betreten. Nicht mehr als 40 Personen duerfen zusammen auf den Turm. Es wurden Stahlseile angebracht und die Fundamente der intakten Seite wurden ausgehoben, um ein weiteres Kippen zu verhindern. Der Camposanto Monumentale ist eine lange Mauer aus Marmor, die die Piazza dei Miracoli auf der linken Seite begrenzt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und enthaelt gotische Elemente auf dem romanisch-pisanischen Grundriss, die sehr deutlich im Kreuzgang zu erkennen sind. Der Legende nach soll der Kreuzgang das Heilige Land umschliessen, aus dem etwas Erde während der Kreuzzüge des 13.Jh.s von der pisanischen Flotte hierher gebracht worden sei. Die Wände waren ursprünglich vollständig mit Fresken verziert, sind aber während des Zweiten Weltkrieges leider zum groessten Teil den Bomben zum Opfer gefallen. Die Skizzen und Entwuerfe der Fresken werden heute im Museum der Synopien ausgestellt, das sich im ehemaligen Krankenhaus Nuovo della Misericordia befindet. Um den Rundgang zu beenden, könnte man das Dommuseum besuchen, das sich im ehemaligen Kapuzinerkloster befindet. Hier werden Holzeinlegearbeiten, Kircheninventar, archäologische Funde, Reliquiarien und wertvolle Gemälde aufbewahrt. Verlässt man die Piazza dei Miracoli, kommt man auf der Via della Faggiola zur Piazza dei Cavalieri, die von Giorgio Vasari auf Wunsch der Familie Medici in einen grossartigen Platz verwandelt wurde, auf dem der Ritterorden des Heiligen Stefans gefeiert werden sollte. Vasaris Eingriff erkennt man vor allem am Palazzo della Carovana, auch Palazzo dei Cavalieri genannt, der 1562 vollendet wurde. Auch die kleine gleichnamige Kirche mit ihrer eleganten Marmor- und Ziegelsteinfassade geht auf Vasari zurück. Der Palazzo dell¹Orologio war ursprünglich das Krankenhaus des Ritterordens. In der Vergangenheit wurde es berühmt, da Dante Alighieri im XXXIII Gesang der Hölle die Geschichte des Grafen Ugolino erzählt, der im Turm "della Muda"dem Hungertod erlag. Geht man die Via San Francesco entlang, trifft man auf die gleichnamige Kirche und den Palast der Fruehrenaissance, in dem sich heute die berühmte Universität von Pisa befindet. Sie ist eine der ältesten Italiens und seit dem 12. Jahrhundert aktiv. Von hier aus erreicht man das Arnoufer Pacinotti mit den schoenen Herrenhaeusern, wie zum Beispiel Palazzo Reale und Palazzo Agostini.






















WEBCAM ÜBERSETZUNGEN ONLINE WECHSEL WETTERVORHERSAGE HOROSKOP VERSTEIGERUNGEN ONLINE HOME
Site Map       Die Reproduktion ist verboten - Portale Archipel Toskana ist nicht an andere Portale gebunden und so nicht für dessen Inhalt verantwortlicht