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Ein
alternativer Rundgang
Ein
ganz anderer Rundgang beginnt im Viertel San Francesco, das
außerhalb
der ersten Stadtmauer entstanden ist. Man beginnt die Tour
am Tor des
Heiligen Lukas, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Hier
befinden sich Reste
des römischen Termalbereiches. |
Entdeckungsreise
durch die Stadt |
| Die Umgebung von Pisa |
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Man schlägt nun
die Via Santa Caterina ein, um die gleichnamige, im 14.Jh. fertiggestellte,
Kirche mit ihrer eleganten Marmorfassade zu besichtigen. Anschließend
geht man in die Via di San Zeno. Hier befindet sich die Abtei
di San Zeno, ein wunderschönes Beispiel des romanisch pisanischen
Stils mit ihrer mit blinden Bögen verzierten Tuffsteinfassade.
Auf die gotische Zeit geht die Kirche von San Francesco zurück,
auch wenn die Fassade erst im 17. Jahrhundert fertiggestellt
wurde. Einen Blick sollte man auf den gotischen Glockenturm
werfen. Sehenswert ist auch der Kreuzgang des 14. Jh.s, in dem
sich das Grab des Grafen Ugolino befindet. In wenigen Schritten
erreicht man vom Arnoufer das Museo Nazionale, das sich im ehemaligen
Benediktinerkloster befindet. Einen besonderen Wert hat die
Sammlung mittelalterlicher Keramik, die aus dem ganzen Mittelmeerbereich
stammt. Auch die Malerei ist hier vertreten, wobei man einen
besonderen Blick auf die romanisch pisanische Werke werfen sollte.
Weiterhin weist Museum folgende Abteilungen auf: Miniaturmalerei,
Skulpturen aus Marmor und Holz - Dekorationen aus der Werkstatt
der Della Robbia, sowie Meisterwerke des Beato Angelico, Masaccio
und Ghirlandaio. Im Borgo Stretto spürt man eine bürgerlich
lebhafte und eindrucksvolle Atmosphäre. Auch hier befindet
sich eine schoene
Kirche, die Chiesa San Michele in Borgo aus dem 11. Jahrhundert.
Sie ist eine Synthese des romanischen und
gotischen Stils. Wenn Sie jedoch die südlichen Stadtteile
von Pisa entdecken möchten, müssen Sie die Bruecke
Ponte di Mezzo überqueren. Von hier aus können Sie
die herrlichen Arnoufer überblicken, an denen viele elegante
Paläste liegen. Nun kann man das Arnoufer Pacinotti entlanggehen,
an dem der Palazzo Gambacorti steht, heute Sitz der Gemeindeverwaltung
von Pisa. Die elegante mit gotischen Fenstern, Wappen und Marmorverkleidungen
verzierte Fassade ist sehenswert. Eindrucksvoll sind auch die
Logge dei Banchi, die auf die Piazza XX Settembre fuehrt, wo
in der Vergangenheit mit Wolle und Seide gehandelt wurde. Weiter
entlang des Arnos stößt man auf die Kirchen Santa
Maria della Spina, ein kleines gotisches Juwel, und die Kirche
San Paolo a Ripa d¹Arno, eine der schönsten romanischen
Kirchen in Pisa. Ihre Fassade mit blinden Bögen ist Ausdruck
des romanischen Stil. Weiter in Richtung Piazza Vittorio Veneto
trifft man auf die Kirche di Sant¹Antonio, die im 14. Jahrhundert
errichtet, aber nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch voellig
neu aufgebaut wurde. Domus Mazziniana zeigt Gegenstaende und
Zeugnisse aus dem Leben des italienischen Renaissancehelden
Mazzini. Von hier erreicht man die Cittadella Nuova, die von
den Florentinern im 15. Jahrhundert errichtet, anschließend
von den Pisanern zerstört und dann von Giuliano da Sangallo
neu erbaut wurde. Es handelt sich hierbei um eine eindrucksvolle
Festung, die durch zylinderfoermige Wehrtuerme verstärkt
wurde. Im Inneren besichtigt man die Giardini di Scotto. Der
Besuch endet mit den Kirchen San Martino aus dem 11.Jh., die
aber während der Renaissance stark verändert wurde,
und der Chiesa San Sepolcro, ein einzigartiges achteckiges Gebäude,
das mit sener eindrucksvollen, dominierenden Kuppel im Laufe
des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. |
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