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Die Kunststadt >> SIENA
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Mit ihren bezaubernden engen, verwinkelten Gassen,
ihren Türmen und den
würdevollen, schlichten Palästen, hat Siena ihr
mittelalterliches, von
mächtigen Stadtmauern umgebenes "Herz" intakt
bewahrt. Die Stadt bietet vor
allem eine beneidenswerte Lebensqualität dank einer
weitblickenden Politik,
die den Autoverkehr in der Altstadt als erste italienische
Stadt schon 1966
verbot.
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Entdeckungsreise durch die Stadt |
| Stimmungen aus der vergangenheit |
| Siena elegant und herrschaftlich |
| Der Palio von Siena |
| Süssigkeiten aus Siena |
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Den
Rahmen bildet die wunderschöne Landschaft, drei Hügel
mit Wein- und
Olivenhainen, einsamen Bauerngehoeften, Burgen, Schlössern
und Pieven, dieü berall auf dem sanften Chianti-Land
verstreut sind. Im Norden, Richtung Florenz, streckt sich
das Gebiet des Chianti
Classico,
im Süden befinden sich das Orcia Tal und die einer Mondlandschaft
gleichenden Tonhügel, die "Crete", im Westen
dehnt sich die Montagnola von
Siena mit ihren Wäldern und der mediterranen Macchia
aus.
In Siena ist die Kultur seit jeher zu Hause: ihre berühmte
Universität ist
seit 750 Jahren aktiv, hier haben internationale Stiftungen
ihren Sitz, wie
die Musikakademie Chigiana, die Akademie der Fisiokritiker
und die der
Intronati, die Universität für Ausländer.
Außerdem gibt es noch die weltberühmten Traditionen,
die aus der
Vergangenheit der Stadt stammen und die deren Identität
kennzeichnen, wie
z.B. der Palio.
EIN
BISSCHEN GESCHICHTE....
Das
von den Etruskern gegruendete Siena wurde zu den Zeiten von
Kaiser
Augusto eine römische Kolonie. Ihr Name wird mit dem Römer
Senio in
Verbindung gebracht, der der Legende nach die Stadt gegründet
haben soll und
die Ikone der Wölfin, die die Zwillinge stillt, in die
Stadt gebracht haben
soll - Symbol sowohl für Siena als auch für Rom.
Die Macht der Bischöfe setzte sich zwischen dem 10. Jh.
und dem 11. Jh. durch, nach der Ära der Karolinger. Unter ihrer Regierung
erfuhr die Stadt
einen Aufschwung des Handels, der den Neid und die Expansionspläne
der
Florentiner, vor allem der Guelfen, verursachte.
Siena wurde 1235 von den Florentinern unter harten Bedingungen
zum Frieden
gezwungen, aber raechte sich in der berühmten Schlacht
von Montaperti im
Jahre 1260, die von Dante Alighieri besungen wurde. Da Siena
aber ihre
mutigsten militaerischen Führer verlor, musste die Stadt
ihren
ghibellinischen Traum aufgeben: bis 1355 wurde sie von den
Guelfen mit der"
Regierung der Neun" verwaltet. In diesem Zeitraum genoss
die Stadt einen
gewissen Wohlstand und ihre schönsten Monumente wurden
erbaut. Am Ende des
14. Jh.s fing aber ihr Untergang an: zuerst ueberfiel die
Stadt eine schwere
Hungersnot, dann kam die Pest, die die Bevölkerung dezimierte.
Die Banken
gingen Pleite, die von der Konkurrenz aus Florenz geschwächten
Wollbetriebe
schlossen, es brachen Kämpfe unter internen Fraktionen
der Stadt aus. 1355
fand die Revolte gegen die Guelfen statt, während Persönlichkeiten
wie
Caterina von Siena und der Papst Piccolomini eine spirituelle
und
künstlerische Wiedergeburt der Stadt versprachen. Siena
wurde 1555 endgültig
von den Florentinern besiegt und vier Jahre später mit
dem Abkommen von
Caveau - Cambrésis den Medici zugeteilt. Mit hohen
Abgaben beabsichtigte
Florenz die Kontrolle ueber Siena zu erhalten. Erst mit den
Lothringern
erlangte die Stadt einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung.
Nachdem Siena
sich dem Risorgimento anschloss, war sie eine der ersten
Städte,
die dem
Anschluss an das italienische Königreich zustimmte. |
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